Ad hoc-Mitteilungen

Julius Bär greift bei Bank of America zu

Julius Bär übernimmt das Auslandsgeschäft der Vermögensverwaltung der Bank of America (Bank of America Aktie). Mehr als 700 Millionen Euro kostet der Deal, der das verwaltete Vermögen des Hauses fast verdoppelt.

Die Schweizer Bank Julius Bär übernimmt vom US-Finanzinstitut Bank of America das Vermögensverwaltungsgeschäft außerhalb der USA. Offiziell handelt es sich um eine Sparte der Investmentbank Merrill Lynch, die die Bank of America im Zuge der Finanzkrise übernommen hatte. Der Kaufpreis entspricht 1,2 Prozent der transferierten Vermögen von voraussichtlich 57 bis zu 72 Milliarden Franken, also bis zu 860 Millionen Franken (716 Mio Euro), teilte die Schweizer Privatbank am Montag mit.

Der Kauf des International Wealth Management-Geschäfts (IWM) von Merrill Lynch erfolge vorbehaltlich der Genehmigung durch die Behörden und Aktionäre. Die Übernahme werde die Geschäftsaktivitäten der Schweizer Bank in Europa sowie in Wachstumsmärkten in Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten deutlich vergrößern, erklärte Daniel J. Sauter, Verwaltungsratspräsident der Julius Bär Gruppe.

IWM sei seit Jahrzehnten in bedeutenden internationalen Märkten hervorragend positioniert, heißt es in der Mitteilung der Bank. Die Arbeitsweise beider Geldhäuser sei sehr ähnlich. Im Zuge der Integration sollen die übernommenen rechtlichen Einheiten neu unter dem Markennamen Julius Bär tätig sein.

Die Transaktion werde voraussichtlich ab dem dritten vollen Jahr nach dem Abschluss positiv zum Gewinn beitragen, heißt es in der Mitteilung von Julius Bär. IWM verwalte derzeit Vermögen von 84 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (68,4 Milliarden Euro) und verfüge über mehr als 2000 Mitarbeiter, unter ihnen rund 500 Finanzberater. Das bei Julius Bär verwaltete Vermögen würde um etwa 40 Prozent auf 251 Milliarden Franken und der Umfang der Kundenvermögen insgesamt auf etwa 341 Milliarden ansteigen.

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Quelle: Handelsblatt