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Jeder zweite Dax-Konzern zahlt mehr Dividende

Nur wenige Dax-Konzerne werden wahrscheinlich ihre Ausschüttung kürzen. Vor allem Konzerne mit einem starken Auslandsgeschäft erhöhen ihre Dividende. Das hat eine Analyse des Handelsblatt ergeben.

Dank üppiger Gewinne im laufenden Geschäftsjahr werden 16 der 30 im Deutschen Aktienindex (Dax) notierten Konzerne ihre Dividende im nächsten Frühjahr erhöhen, nur fünf dürften sie kürzen. Das geht aus Quartalsergebnissen, Aussagen aus den Vorstandsetagen und Berechnungen des Handelsblatts (Dienstagausgabe) in Zusammenarbeit mit der Commerzbank (Commerzbank Aktie) hervor.

„Wer steigende Dividenden will, muss konsequent auf Globalisierungsgewinner wie BASF (BASF Aktie) in der Chemie und VW und BMW in der Automobilindustrie setzen“, sagt Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp. Wer wie diese Konzerne seine Produkte zu mehr als 50 Prozent im Ausland und vor allem in den boomenden Schwellenländern absetzt, wozu auch Adidas (adidas Aktie), Bayer, Fresenius, Henkel, Linde und SAP gehören, wird auch 2014 die Ausschüttung erhöhen.

Neben dem Energieversorger RWE dürften der Wettbewerber Eon, die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie), der Chemiekonzern Lanxess (Lanxess Aktie) und der Düngemittelhersteller K+S ihre Dividende kürzen. Thyssen-Krupp und die Commerzbank werden ihren Anlegern wie schon im Vorjahr nichts überweisen.

Die gesamte Ausschüttungssumme sinkt bei den 30 Dax-Konzernen voraussichtlich um 700 Millionen auf 27 Milliarden Euro. Grund dafür sind die drastischen Kürzungen bei Eon, RWE und der Telekom um insgesamt 2,3 Milliarden Euro.

Fast alle Unternehmen können sich ihre Dividende leisten. Durchschnittlich schütten die Dax-Konzerne 39 Prozent ihres erwirtschafteten Nettogewinns aus – das liegt am unteren Ende der international üblichen Spanne von 40 bis 45 Prozent.

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Quelle: Handelsblatt