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J&J zahlt Schmerzensgeld in Milliardenhöhe

Eine Johnson-&-Johnson-Tochter hatte sich wegen fehlerhafter Hüftgelenke mehr als 12.000 Klagen eingehandelt. Um den Rechtsstreit beizulegen, greift der Konzern jetzt tief in die Tasche. Sehr tief.

Eine Tochter des US-Unternehmens Johnson & Johnson hat einer Zahlung von etwa 2,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) zugestimmt, um den Rechtsstreit mit Tausenden Klägern wegen Problemen mit Hüftgelenksimplantaten beizulegen. Das teilte J&J am Dienstag mit. Mit dem Geld sollen Schadenersatzansprüche von etwa 8000 Patienten erfüllt werden, die sich einer Operation zum Ersatz der Hüftgelenke unterzogen haben. Die Prothesen wurden von der J&J-Tochter DePuy Orthopaedics Inc hergestellt.

Das Unternehmen sieht sich mit mehr als 12.000 Klagen wegen der Implantate konfrontiert. Die künstlichen Gelenke waren völlig aus Metall hergestellt und sollten im Vergleich zu den mit Kunststoffteilen ausgestatteten Modellen länger halten. Viele Patienten klagten aber über Schmerzen, Schwellungen, ausgerenkte Hüften und andere Beschwerden. 2010 startet DePuy Orthopaedics eine Rückrufaktion. Zu der Zeit waren rund 93.000 Implantate dieses Typs weltweit verkauft. Von dem Problem waren auch Patienten in Deutschland betroffen.

Die jetzt verkündete Einigung bezieht sich den Angaben zufolge auf Patienten, die sich bis zum 31. August 2013 die Implantate haben entfernen lassen. Das dürfte dem Unternehmen zufolge etwa 8000 Fälle betreffen. Eine Obergrenze für individuelle Schadenersatzansprüche gibt es nach den Worten eines Anwalts der Geschädigten nicht. Jene, die sich der Übereinkunft nicht anschlössen oder später operiert worden seien, würden ihre Klagen aufrechterhalten.

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Quelle: Handelsblatt