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IOC-Präsident Bach warnt vor Olympia-Boykotten

Ein Feuerwerk bei den Olympischen Spielen in Peking im Jahr 2008 (Symbolbild).
Ein Feuerwerk bei den Olympischen Spielen in Peking im Jahr 2008 (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

LAUSANNE (dpa-AFX) - IOC-Chef Thomas Bach hat vor der Gefahr neuerlicher Boykotte Olympischer Spiele gewarnt. "Wir sehen einen wachsenden Missbrauch des Sports für politische Zwecke. Diese Gefahr ist jetzt noch größer", sagte der 66-Jährige bei der Generalversammlung des Internationalen Olympischen Komitees am Freitag. Das IOC beobachte, dass einige Nationen im Zuge der Corona-Krise "sogar noch mehr von Egoismus und eigenen Interessen getrieben" seien.

Bach verwies auf den Boykott der Spiele 1980 in Moskau durch 42 Länder als Reaktion auf den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan. "Sportliche Boykotte haben überhaupt keinen politischen Effekt", sagte Bach.

Ein Boykott würde lediglich die Athletinnen und Athleten der boykottierenden Nation bestrafen, versicherte der IOC-Präsident. Die Olympischen Spiele seien "heute das einzige Event, das die ganze Welt in Frieden, Solidarität und ohne Diskriminierung zusammenbringt", sagte Bach./hc/DP/eas

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Quelle: dpa-AFX