Ad hoc-Mitteilungen

Infineon muss nacharbeiten

Vor gut einem Jahr hat der Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss von seinem Vorgänger Peter Bauer (Bauer Aktie) einen erfolgreich umgebauten Konzern übernommen. Jetzt muss der Chef wieder Weichen stellen.

Silbrig im unteren Teil der Karosserie, schwarz im oberen, glänzt der BMW (BMW Aktie) i3 im Scheinwerferlicht. Infineon-Chef Reinhard Ploss hat das Elektroauto anlässlich der Präsentation der Jahresbilanz im Foyer der Konzernzentrale aufstellen lassen. Ploss will ein Zeichen setzen. Schließlich will der Technologiekonzern aus Neubiberg bei München in Zukunft kräftig vom Ausbau der Elektromobilität profitieren. Das Geschäft ist attraktiv; ein Hybrid- oder Elektroauto braucht doppelt so viele Halbleiter wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Die Elektromobilität ist nur ein Geschäftsfeld, mit dem Ploss in den kommenden Jahren punkten will. Vor einem Jahr war sein Vorgänger Peter Bauer abgetreten. Der hatte den krisengeschüttelten Hersteller von Speicherchips für den Massenmarkt zum erfolgreichen Anbieter von Spezial-Halbleitern umgebaut und Ploss damit ein sauber bestelltes Feld hinterlassen. Doch jetzt muss der Infineon-Chef zeigen, wie er das Unternehmen in die Zukunft führen will, denn an manchen Stellen hakt es, auch wenn sich im vierten Quartal die Geschäfte erholt haben.

Eine Marge von 15 strebt Ploss an, doch davon ist Infineon (Infineon Aktie) ein gutes Stück entfernt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag sie bei 9,8 Prozent. „Wir bleiben dort dran“, macht Ploss den Investoren Mut, „das ist erklärter Wille.“ Für das Umsatzziel von fünf Milliarden Euro nennt Ploss inzwischen keinen Zeitpunkt mehr. Im zurückliegenden Geschäftsjahr lagen die Erlöse bei 3,84 Milliarden Euro, ein Rückgang um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Bekanntgabe der Jahresbilanz verlor die Infineon-Aktie bis zum Mittag 3,9 Prozent.

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