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Infineon-Chef: Sind im Qimonda-Prozess grundsätzlich einigungsbereit

Ingenieur repariert einen Computer (Symbolbild).
Ingenieur repariert einen Computer (Symbolbild). © D-Keine / E+ / Getty Images © D-Keine / E+ / Getty Images www.gettyimages.de

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Halbleiterspezialist Infineon (Infineon Aktie) sieht im Rechtsstreit mit der ehemaligen Speicherchiptochter Qimonda gute Chancen für eine Einigung. "Beide Seiten sind grundsätzlich einigungsbereit", sagte Infineon-Vorstandschef Reinhard Ploss am Donnerstag zur Hauptversammlung. Ob und vor allem wann es zu einer Einigung komme, könne er aber nicht sagen. Der Fall sei offen.

Seit November 2012 läuft ein Prozess vor dem Landgericht München. Der Insolvenzverwalter von Qimonda, Michael Jaffé, hatte den Halbleiterhersteller auf 3,35 Milliarden Euro verklagt.

Der Richter habe bislang keine Einschätzung zum Fall abgegeben, sagte Ploss. Voraussichtlich werde das Gericht ein Gutachten erstellen lassen. Nach Einschätzung des Infineon-Vorstands dürfte der Prozess in der ersten Instanz mehr als ein Jahr dauern. Einen Termin für einen weiteres Treffen vor Gericht gebe es noch nicht.

Jaffé wirft Infineon folgenschwere Fehler bei der Ausgliederung des Computerspeicher-Geschäfts in die Qimonda AG im Jahr 2006 vor und fordert deshalb Schadenersatz. Qimonda war 2009 pleitegegangen. Infineon bestreitet die Ansprüche des Insolvenzverwalters und hat angekündigt, den Streit notfalls durch alle Instanzen auszufechten./stb/kja

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Quelle: dpa-AFX