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Iberia-Probleme stürzen British-Airways-Mutter IAG tief in die Verlustzone

Ein Flugzeug am Boden (Symbolbild).
Ein Flugzeug am Boden (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com www.pixabay.com

LONDON (dpa-AFX) - Die desolate Situation ihrer Tochter Iberia hat die British-Airways-Mutter IAG im abgelaufenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 923 Millionen Euro, wie die International Airlines Group (International Airlines Group Aktie) (IAG) am Donnerstag in London mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte IAG noch 555 Millionen Euro verdient. Die roten Zahlen der Spanier im laufenden Geschäft, hohe Abschreibungen, Sanierungskosten und hohe Belastungen bei den Betriebsrenten machten den Erfolg der britischen Sparte mehr als zunichte. Die Dividende soll daher erneut ausfallen.

Zwar wuchs der IAG-Umsatz im Jahr 2012 um elf Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Doch während British Airways im operativen Geschäft 347 Millionen Euro verdiente, lieferte ihre Schwester Iberia einen operativen Verlust von 351 Millionen Euro ab. In diesen Zahlen sind die immensen Sonderbelastungen noch nicht enthalten. Wegen der anhaltenden Verluste will Iberia 3.800 ihrer insgesamt 20.000 Arbeitsplätze abbauen. Die Belegschaft wehrt sich mit umfassenden Streiks gegen die Pläne./stw/ep/kja

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Quelle: dpa-AFX