Ad hoc-Mitteilungen

Hypo-Vereinsbank hängt Branchenführer ab

Ein Gewinn von 258 Millionen Euro – das ist doppelt so viel wie von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und Commerzbank (Commerzbank Aktie) zusammen. Die Hypo-Vereinsbank ist sehr zufrieden mit den Zahlen, die eigenen Prognosen können übertroffen werden.

Die Hypo-Vereinsbank hat die Deutsche Bank und die Commerzbank im dritten Quartal deutlich abhängt. Das Münchner Institut fuhr einen Gewinn von 258 Millionen Euro ein und damit doppelt so viel wie seine zwei größeren Konkurrenten zusammen. Die Bank bleibt damit eine wichtige Stütze ihrer italienischen Mutter UniCredit, deren Gewinn von Juli bis Ende September wegen Problemen auf ihrem rezessionsgeplagten Heimatmarkt auf 204 Millionen Euro einbrach.

In den ersten neun Monaten fuhr die HVB, bei der das Investmentbanking der UniCredit-Gruppe gebündelt ist, einen Vorsteuergewinn von 1,6 Milliarden Euro ein. Damit hat das Geldhaus seine aktuelle Prognose, das um Sondereffekte bereinigte Vorsteuerergebnis des vergangenen Jahres wieder zu erreichen, bereits nach neun Monaten so gut wie erfüllt.

Allerdings ist auch die HVB nicht ohne Sorgen. Da viele Unternehmen in Deutschland kaum Geld von der Bank brauchen, ging das Kreditvolumen der Münchner überraschend deutlich zurück, wie UniCredit-Chef Federico Ghizzoni erklärte. Viele deutsche Firmen haben derzeit genügend Geld auf der hohen Kante, um Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen. Um die verbliebenen Kreditkunden ist einer harter Kampf zwischen den Banken ausgebrochen. Auch die niedrigen Zinsen setzen HVB und anderen Banken zu. Der Zinsüberschuss der Münchner sank im dritten Quartal um 22 Prozent auf 700 Millionen Euro.

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Quelle: Handelsblatt