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HolidayCheck-Aktie deutlich im Plus: Quartalszahlen und Aktienrückkauf

Nach der Vorlage der Quartalszahlen von HolidayCheck am Dienstag wird deutlich, dass sich weder Umsatz noch Gewinn stark verändert haben. Dennoch legt die Aktie des Online-Reiseportals um mehr als sieben Prozent zu.
HolidayCheck punktet mit Pauschalreisen
HolidayCheck punktet mit Pauschalreisen - © ViewApart istockphoto.com

Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal 2016 um 2,8 Prozent von 28,8 auf 29,6 Millionen Euro, während das EBIT mit 1,0 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraum verbleibt. Unter dem Strich erreichte HolidayCheck einen Gewinn von 0,9 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es lediglich 0,2 Millionen Euro. Dank einer Reduzierung der Schulden konnte das Unternehmen seine Eigenkapitalquote im Vergleich zum Jahresende 2015 um 10 Prozent von 86,3 auf 76,3 Prozent senken.

Erholung beim Umsatz

Trotz der Turbulenzen in der Türkei konnte HolidayCheck in seinem größten Geschäftsfeld Pauschalreisen ein Umsatzwachstum von rund sechs Prozent verzeichnen und zusätzliche Marktanteile hinzugewinnen. Noch im ersten Halbjahr hatte das Online-Reiseportal, das mit dem Motto "Wer nicht checkt, reist dumm" wirbt, auf diesem Gebiet mit Wachstumsrückgängen zu kämpfen. Denn angesichts der Negativ-Schlagzeilen aus verschiedenen Urlaubsregionen war zahlreichen Erholungssuchenden die Reiselust vergangen. Doch seit September verzeichnet HolidayCheck eine Verbesserung der Lage und rechnet für das Gesamtjahr 2016 mit einem mindestens ausgeglichenen Konzern-EBITDA. Die Umsatzerlöse sollen laut Unternehmensangaben um einen mittleren einstelligen Prozentwert gesteigert werden und damit über dem Branchendurchschnitt liegen.

Investitionspläne und Aktienrückkauf

In dem sich ständig wandelnden Markt des E-Commerce ist jedoch auch in Zukunft damit zu rechnen, dass die notwendigen Investitionen in Dienste und Produkte das Ergebnis des Online-Reiseportals belasten werden. Darüber hinaus schließt HolidayCheck "gezielte Übernahmen digitaler Reiseunternehmen" nicht aus, "um das bestehende Produktportfolio sinnvoll zu ergänzen." Nach der Veräußerung der Reisebüroaktivitäten von Zoover und Tjingo Ende 2015 und der weitesgehenden Einstellung der B2B-Aktivitäten von WeerOnline zeigt sich das Unternehmen dennoch offen gegenüber strategisch sinnvollen Expansionen.

Darüber hinaus gab das Unternehmen am Dienstag bekannt, eigene Aktien erwerben zu wollen. In der Zeit zwischen dem 18. November 2016 bis zum 15. Juni 2020 soll der Rückkauf von bis zu 1.500.000 Aktien erfolgen. Der Gesamtkaufpreis soll nach Unternehmensangaben 7.500.000 Euro nicht überschreiten. Die Aktien sollen zukünftig im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen zum Einsatz kommen.

Kurssprung der HolidayCheck-Aktie

Der Markt reagierte positiv auf die Unternehmensmeldungen des heutigen Dienstags, so dass der Kurs der Aktie am Nachmittag einen Zuwachs von über sieben Prozent verzeichnen kann. HolidayCheck-Anleger dürften erleichtert sein, schließlich war die Aktie allein im letzten Jahr um über 34 Prozent eingebrochen.

 

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