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Hochtief-Mutter ACS mit starken Verlusten - Weniger Schulden

Mehrere Bürogebäude nebeneinander. (Symbolfoto)
Mehrere Bürogebäude nebeneinander. (Symbolfoto) pixabay.com pixabay.com

MADRID/ESSEN (dpa-AFX) - Das spanische Bauunternehmen ACS, die Muttergesellschaft des Essener Hochtief-Konzerns, hat im vorigen Jahr starke Verluste erlitten, den Schuldenberg aber fast um die Hälfte abgebaut. Wie die ACS-Gruppe am Donnerstagabend in ihrer Jahresbilanz in Madrid mitteilte, verzeichnete der Konzern 2012 Nettoverluste von 1,93 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte er noch einen Gewinn von 0,96 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das Unternehmen führte die Verluste auf Sonderfaktoren wie den verlustreichen Verkauf eines Kapitalanteils von zwölf Prozent am Energieunternehmen Iberdrola (Iberdrola Aktie) zurück. Bei Ausschaltung aller Sonderfaktoren 2011 und 2012 kam ACS nach eigenen Angaben im vorigen Jahr auf einen Nettogewinn von 705 Millionen Euro, 9,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Schuldenberg sei 2012 um fast 47 Prozent auf 4,95 Milliarden Euro abgebaut worden, heißt es in dem Bericht. Darin seien auch 1,16 Milliarden Euro Schulden von Hochtief (Hochtief Aktie) enthalten. Der Umsatz sei um 35 Prozent auf 38,4 Milliarden Euro gestiegen. Die hohe Steigerungsrate gehe auf die Eingliederung von Hochtief zurück. Berechne man den Hochtief-Umsatz auch im Jahr 2011 mit, sei der Umsatz um 4,1 Prozent gestiegen./hk/DP/enl

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Quelle: dpa-AFX