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Herzmittel von Glaxo-Smith-Kline fällt durch

Die Forschung war vergeblich: Ein Herzmittel des Pharmariesen Glaxo-Smith-Kline hat nicht den erhofften Effekt. Das Projekt sollte bis zu zehn Milliarden Dollar (Dollarkurs) Umsatz im Jahr generieren, galt aber als riskant.

Der britische Pharmariese Glaxo-Smith-Kline hat mit einem neuen Herzmittel einen herben Rückschlag erlitten. Das Medikament Darapladib fiel in einer großangelegten klinischen Studie durch, wie das Unternehmen am Dienstag einräumte. Die Arznei schaffte es in dem Test nicht, bei den Patienten das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle wie erhofft zu verringern. Die GSK-Aktie büßte daraufhin an der Londoner Börse mehr als ein Prozent ein.

GSK hatte sich 2012 die Rechte an Darapladib mit der drei Milliarden Dollar teuren Übernahme der Biotechfirma Human Genom Sciences gesichert. Bei der Studie mit Darapladib handelte es sich um den ersten von zwei großangelegten Phase-III-Tests. Neue Medikamente müssen vor einer Zulassung erst drei Phasen der klinischen Erprobung am Menschen bestehen. Darapladib soll an dem Enzym Lp-PLA2 ansetzen, dem eine wichtige Rolle bei dem Prozess zukommen soll, der zur Verstopfung von Arterien führt.

Manche Analysten hatten der Arznei Spitzenumsätze im Jahr von bis zu zehn Milliarden Dollar im Jahr zugetraut. Das Projekt galt aber bei vielen Experten als risikoreich. Hohe Umsatzbeiträge hatten daher die wenigsten in ihren Prognosen für Glaxo-Smith-Kline einkalkuliert.

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Quelle: Handelsblatt