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HDE-Präsident sieht gutes Weihnachtsgeschäft - Warnung vor Mindestlohn

Ein geschmückter Weihnachtsbaum (Symbolbild).
Ein geschmückter Weihnachtsbaum (Symbolbild). © pixabay.com/CC0 © pixabay.com/CC0 www.pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Das Weihnachtsgeschäft im deutschen Handel wird laut Einschätzung von HDE-Präsident Josef Sanktjohanser erstmals die Marke von 80 Milliarden Euro überschreiten. Hintergrund seien die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland: Steigende Löhne, eine gute Beschäftigungslage und eine niedrige Inflation nannte der Chef des Handelsverbands Deutschland der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) als wesentliche Gründe für seine Prognose.

Einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro hält er für den Handel allerdings für eine Katastrophe. "Kleine und mittlere Unternehmen in strukturschwachen Regionen können nicht so viel zahlen und wären reihenweise in ihrer Existenz bedroht", sagte Sanktjohanser.

Das Internet schaffe immer neue Möglichkeiten für den Verbraucher, sagte Sanktjohanser. "Es gibt nahezu täglich neue Konkurrenten - unabhängig davon, wie viele dieser Geschäftsideen sich am Ende tatsächlich rechnen. Schließlich versuchen sich die neuen Anbieter zuerst über den Preis zu etablieren." Dadurch lasse sich auch im stationären Handel eine zunehmende Hektik bei Preisnachlässen feststellen. "Nie gab es mehr Schlussverkäufe als heute."/fn/nmu/fbr

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Quelle: dpa-AFX