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'HB': Wirtschaftsweise warnen vor zu hohen Staatsausgaben

Chartgrafik und Darstellung der Erde (Symbolbild).
Chartgrafik und Darstellung der Erde (Symbolbild). © monsitj / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © monsitj / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN (dpa-AFX) - Die Wirtschaftsweisen warnen in ihrem Jahresgutachten laut einem Pressebericht vor zu hohen Staatsausgaben. Zwar wachse die Wirtschaft ordentlich, es gebe aber keinen größeren Verteilungsspielraum, erfuhr das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) aus dem Umfeld des Sachverständigenrats. Das höchste Beratergremium der Bundesregierung stellt an diesem Mittwoch sein Jahresgutachten zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung offiziell vor. Darin erwarten die fünf sogenannten Wirtschaftsweisen einen nachhaltigen Aufschwung für Deutschland.

Im nächsten Jahr soll die Wirtschaft demnach um 1,6 Prozent wachsen, nach mäßigen 0,4 Prozent in diesem Jahr. Nach Ansicht des Sachverständigenrats wird der Aufschwung von der Binnenwirtschaft und einem Anstieg der Konsumausgaben getragen. Infolgedessen steigt die Beschäftigung auf neue Höchststände. Nächstes Jahr soll die Zahl der Beschäftigten auf 42,1 Millionen anwachsen, das wäre ein Plus von 240.000.

Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steige nächstes Jahr auf 29,679 Millionen, hieß es weiter. Das wäre ein Zuwachs von 312.000 gegenüber diesem Jahr. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitslosen soll in beiden Jahren knapp unter der Drei-Millionen-Grenze verharren./jkr/bgf

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Quelle: dpa-AFX