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Handelssorgen lösten größten Kursrutsch seit Brexit-Votum aus

Eine Zollschranke (Symbolbild).
Eine Zollschranke (Symbolbild). © Detailfoto / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © Detailfoto / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

FRANKFURT/PARIS/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Furcht vor einer Verschärfung des Handelskonflikts zwischen USA und China hat die Aktienanleger am Donnerstag europaweit in die Flucht geschlagen. Der deutsche Leitindex Dax und sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 fielen zuletzt um mehr als 3 Prozent und verbuchten damit die größten Verluste seit dem Kursrutsch im Zuge der Brexit-Entscheidung im Juni 2016. Der Dow Jones Industrial setzte nach dem Staatstrauertag zu Ehren des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush seine Talfahrt vom Dienstag fort.

Im Gegenzug waren zehnjährige Bundesanleihen als "sichere Häfen" gefragt: Sie erreichten den höchsten Stand seit Ende Mai. Am Devisenmarkt zählten der japanische Yen und der Schweizer Franken zu den Favoriten. Beide Währungen gelten traditionell als Zufluchtsorte.

Auslöser der Talfahrt ist Händlern zufolge die Verhaftung der chinesischen Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawai in Kanada, deren Auslieferung die USA gefordert hat. Dadurch könnten die Spannungen zwischen China und den USA wieder zunehmen, hieß es./la/jha/

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Quelle: dpa-AFX