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Großveranstaltungen bleiben in New York bis Ende September verboten

Das Straßenschild der Wall Street in New York (Symbolbild).
Das Straßenschild der Wall Street in New York (Symbolbild). © robertcicchetti / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © robertcicchetti / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK (dpa-AFX) - In der von der Coronavirus-Pandemie stark betroffenenen Millionenmetropole New York ist das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende September verlängert worden. "Wir schauen uns die Forschung an. Wir schauen uns die Daten an", sagte Bürgermeister Bill de Blasio in der Nacht zum Freitag beim Nachrichtensender CNN. "Die Daten sagen uns, dass es gerade nicht die Zeit für Großveranstaltungen ist." Unter das Verbot, das erstmals Mitte März verhängt worden war, fielen alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigung der Stadt vorgeschrieben ist - etwa Konzerte, Paraden oder Straßenfeste.

Ausgenommen seien allerdings die Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität, die seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai anhalten. "Das ist ein sensibles Thema. Wenn man nur über Gesundheit spricht, würden wir immer sagen: "Hey Leute, bleibt zuhause, wenn ihr könnt." Aber wir verstehen, dass die Menschen in diesem historischen Moment über das Bedürfnis nach historischen Veränderungen sprechen." Das müsse man respektieren./cah/DP/men

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Quelle: dpa-AFX