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Gewerkschaften kündigen weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

Ein Warnstreik von Verdi.
Ein Warnstreik von Verdi. © Andy Nowack / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © Andy Nowack / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt beim öffentlichen Dienst der Länder haben die Gewerkschaften neue Warnstreiks angekündigt. Arbeitsniederlegungen soll es in den kommenden Tagen unter anderem in Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Baden-Württemberg und Bayern geben, wie die Gewerkschaften Verdi und GEW am Dienstag mitteilten.

Seit der vergangenen Woche gibt es in mehreren Ländern Warnstreiks. Die Gewerkschaften fordern für die Landesbeschäftigten insgesamt sechs Prozent mehr Lohn. Die Länder lehnen das als zu hoch ab. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde soll am 16. Februar wieder in Potsdam beginnen.

In Berlin sollen etwa am Dienstag und Mittwoch kommender Woche unter anderem Schulhorte und Kitas geschlossen bleiben. Am Dienstag sollen darüber hinaus Beschäftigte der Senats- und Bezirksverwaltungen sowie der Hochschulen in den Austand treten.

In Niedersachsen kündigte die Lehrergewerkschaft GEW für Donnerstag Warnstreiks an. Betroffen sind Schulen unter anderem in Stadt und Region Hannover, Braunschweig, Wolfsburg sowie Göttingen und Peine.

In Schleswig-Holstein riefen die Gewerkschaften für Mittwoch zu weiteren Warnstreiks auf. So sollen in Kiel Beschäftigte des Landes, der Hochschulen und des Universitätsklinikums den ganzen Tag die Arbeit niederlegen.

In Baden-Württemberg legten am Dienstag mehrere hundert Beschäftigte unter anderem an den Universitäten in Mannheim, Ulm und Heidelberg zeitweise die Arbeit nieder, wie Verdi-Sprecher Andreas Henke sagte. Zugleich kündigte er für Anfang der kommenden Woche eine Ausweitung der Warnstreiks in Baden-Württemberg an. In Bayern soll es größere Warnstreiks erst zum Valentinstag am 14. Februar geben./kr/toz/DP/jha

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Quelle: dpa-AFX