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Funkwerk muss Ergebnisprognose korrigieren: Rote Zahlen erwartet

Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

KÖLLEDA (dpa-AFX) - Der Kommunikationstechnik-Anbieter Funkwerk muss seine Erwartungen auf ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis in diesem Jahr aufgeben. Die bisherige Prognose werde nun auf ein negatives operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) im niedrigen einstelligen Millionenbereich korrigiert, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Zahlen für das erste Dreivierteljahr zeigten zwar weiter zurückgehende Verluste. Allerdings belasteten unter anderem Verzögerungen bei Vorarbeiten für ein Bahnstellwerk das Ergebnis. Auch beim Umsatz werde ein schwächeres Exportgeschäft zu Einbußen von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr führen.

Funkwerk verwies auf eine anhaltend geringe Investitionsbereitschaft öffentlicher Auftraggeber, was die Erlöse im Bahngeschäft sinken lasse. In den ersten neun Monaten lagen die Umsätze demnach mit 76,5 Millionen Euro 16 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Da aber der Auftragsbestand so hoch sei wie vor einem Jahr, rechne Funkwerk mit einem "Nachholeffekt" in den nächsten Monaten. Das EBIT habe sich auf minus 5 Millionen Euro verbessert, nach minus 8,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Funkwerk hatte sich zuletzt zur Konsolidierung von fünf Tochterfirmen getrennt, um sich auf das Geschäft mit Bahn- und Sicherheitssystemen zu konzentrieren./cct/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX