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Friedrich: Zubau an erneuerbaren Energien nicht begrenzen

Solarkollektoren an einem sonnigen Tag (Symbolbild).
Solarkollektoren an einem sonnigen Tag (Symbolbild). © querbeet / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © querbeet / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

STUTTGART (dpa-AFX) - Bundesratsminister Peter Friedrich (SPD) sieht die Energiegespräche zwischen Union und SPD im Bund auf einem guten Weg. "Ich bin ganz optimistisch, dass da etwas rauskommt, womit wir am Ende in Baden-Württemberg gut leben können", sagte Friedrich, der Mitglied der Arbeitsgruppe Energie ist, am Dienstag in Stuttgart. Die große offene Frage sei aber noch, ob sich die Union mit ihrem Ziel durchsetze, den Ökostrom-Ausbau zu deckeln. "Wir wollen nicht, dass der Zubau der Erneuerbaren jetzt begrenzt wird."

Man habe sich in den Koalitionsverhandlungen in Berlin bislang auf ein Modell verständigt, das weniger Fördergeld für die Windräder im Norden vorsehe, die überfördert seien. Die windstarken Standorte im Binnenland wie in Baden-Württemberg könnten aber weiter finanziell unterstützt werden, sagte Friedrich. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wollte die Ergebnisse der großen Runde der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD am Dienstag noch nicht bewerten, sondern den Abschluss der Gespräche abwarten.

Nach den am Montag vereinbarten Eckpunkten soll bis Sommer 2014 eine Reform der Ökostromförderung vom Bundestag beschlossen sein. Unter anderem sollen die Ausbauziele bei Windparks in Nord- und Ostsee bis 2030 auf 15 000 Megawatt fast halbiert werden. Umstritten sind die langfristigen Ökostrom-Ausbauziele bis 2030./bg/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX