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Finanzkonzern ING dreht erneut an der Kostenschraube - Stellenabbau forciert

Eine Filiale der ING mit dem Logo.
Eine Filiale der ING mit dem Logo. © RobsonPL / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © RobsonPL / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der staatlich gestützte niederländische Bank- und Versicherungskonzern ING forciert seinen Stellenabbau. Zu den bereits im November angekündigten Kürzungen sollen weitere 2400 Arbeitsplätze im Bankgeschäft in Belgien und den Niederlanden wegfallen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Bis 2015 will das Institut so eine weitere Milliarde Euro einsparen.

Im Geschäftsjahr 2012, das die Bank als "Übergangsjahr" bezeichnet, sank der bereinigte Gewinn um 5,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Damit verfehlten die Niederländer die Schätzungen leicht. Die angeschlagene Versicherungssparte erholte sich zwar, konnte aber das größere, schwächelnde Bankgeschäft nicht auffangen.

Der niederländische Finanzkonzern muss sich neu aufstellen und hat jüngst von EU-Kommission aufgrund der schwierigen Marktbedingungen mehr Zeit für den Verkauf des Versicherungsgeschäfts bekommen. Die EU und ING einigten sich im November auch auf neue Rückzahlungsmodalitäten der noch offenen Staatshilfen./stk/zb

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Quelle: dpa-AFX