Ad hoc-Mitteilungen

Facebook will die Jugend "flashen"

Die Zunge rausgestreckt: Facebook (Facebook Aktie) scheitert mit einem Milliardenangebot für die bei Teenagern beliebte Snapchat-App. Die Offerte zeigt, dass der blaue Riese um den Zugang zur Jugend bangt. Über Facebooks Achillesferse.

Kann man ein solches Angebot ablehnen? Man kann. Der Internet-Riese Facebook bot den Machern der Nachrichten-App Snapchat drei Milliarden Dollar (Dollarkurs) – für ein Unternehmen, das keine drei Jahre alt ist und bislang keinen Cent verdient. Die beiden Gründer sind Mitte 20 und wären auf einen Schlag reich geworden. Und lehnten trotzdem ab, wie das „Wall Street Journal“ berichtete. Insider berichten, dass die Gründer hoffen, später noch mehr rausholen zu können.

Mancher mag das als eine typische Übertreibung größenwahnsinniger Silicon-Valley-Typen abtun. Doch das astronomische Angebot wie auch das Selbstbewusstsein der Gründer haben zumindest einen nachvollziehbaren Hintergrund: Immer mehr Smartphone-Nutzer – gerade die jüngeren – verschicken mit Diensten wie Whatsapp, Line oder eben Snapchat Nachrichten und Fotos, während sie mit Vine oder Instagram kurze Videos verbreiten.

Damit machen die neuen Apps Facebook doppelt Konkurrenz: im wichtigen mobilen Geschäft und bei den Teenagern. Als Facebooks Finanzvorstand David Ebersman gegenüber Analysten thematisierte, dass junge Nutzer nicht mehr ganz so aktiv sind, brach die Aktie binnen Minuten um weit mehr als zehn Prozent ein. Deswegen muss das Soziale Netzwerk – um es im der Sprache der Zielgruppe zu sagen – wieder die Jugend flashen.

Der Boom der Messenger-Dienste lässt sich daran ablesen, wie viele Fotos darüber verbreitet werden: Bei Facebook sind es täglich 350 Millionen, bei der Tochterfirma Instagram weitere 55 Millionen. Zum Vergleich: Über Snapchat werden ebenfalls 350 Millionen Bilder pro Tag verbreitet, Tendenz stark steigend, über Whatsapp sogar 400 Millionen.

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Quelle: Handelsblatt