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Eurozone: Inflationsrate auf niedrigstem Stand seit fast vier Jahren

Eurokurs (Symbolbild).
Eurokurs (Symbolbild). © MicroStockHub / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © MicroStockHub / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Preisverfall in der Eurozone hat sich im Oktober kräftig beschleunigt. Die jährliche Inflationsrate sank von 1,1 Prozent im September auf 0,7 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren. Das zeigen endgültige Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat vom Freitag. Eine erste Schätzung von Ende Oktober wurde damit wie von Analysten erwartet bestätigt. Zum Vormonat fielen die Verbraucherpreise ebenfalls wie zunächst berechnet um 0,1 Prozent.

Den stärksten Preisverfall unter den Euro-Ländern verzeichneten im Oktober die Krisenstaaten Griechenland und Zypern, wo die Verbraucherpreise zum Vorjahr um 1,9 beziehungsweise 0,5 Prozent sanken. Den kräftigsten Preisauftrieb meldeten Estland und Finnland mit Jahresraten von 2,2 und 1,7 Prozent. In Deutschland lag die Rate im Oktober bei 1,2 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mit ihrer Geldpolitik einen Wert von knapp zwei Prozent an. Die Notenbank hatte wenige Tage nach der Veröffentlichung der ersten Schätzung zu den Oktober-Verbraucherpreisen den Leitzins auf ein neues Rekordtief bei 0,25 Prozent gesenkt. Die Währungshüter erwarten eine längere Phase niedriger Inflation./jkr/hbr/bgf

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Quelle: dpa-AFX