Ad hoc-Mitteilungen

EU-Parlamentarier untersuchen Arbeit der Troika

Flaggen vor dem EU-Parlament in Straßburg.
Flaggen vor dem EU-Parlament in Straßburg. pixabay.com pixabay.com

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das EU-Parlament nimmt die Rolle der internationalen Geldgeber in Euro-Krisenländern unter die Lupe. Der Wirtschafts- und Währungsausschuss der Volksvertretung wertet dazu die Arbeit der sogenannten Troika aus, in der die Europäische Zentralbank (EZB), die EU-Kommission und der Internationale Währungsfonds (IWF) vertreten sind. "Im Allgemeinen fehlte der Arbeit der Troika Transparenz und - stellenweise - Glaubwürdigkeit", kritisierte die Ausschussvorsitzende Sharon Bowles in einer Mitteilung des Parlaments vom Dienstag.

In den kommenden Monaten wollen die Abgeordneten nun einen Untersuchungsbericht zur Arbeit der Troika erstellen. Länder wie Irland, Zypern, Griechenland und Portugal haben Geld aus Rettungstöpfen erhalten und müssen Reform- und Sparauflagen einhalten. Die Troika kontrolliert dies. Die Prüfungen der "Herren in Schwarz" sind in vielen Krisenländern umstritten./hrz/cb/DP/he

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Quelle: dpa-AFX