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Eon muss Anliegerkommunen wegen Kraftwerksklage Kosten erstatten

Ein Strommast (Symbolbild).
Ein Strommast (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

KASSEL/HANAU (dpa-AFX) - Der Energieriese Eon muss im Streit um die mittlerweile begrabenen Pläne zur Erweiterung des Kohlekraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg den Anliegerkommunen einen Teil der Gerichtskosten erstatten. Dazu habe der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel den Konzern verpflichtet, berichtete die Stadt Hanau - eine der Anliegerkommunen - am Montag.

Der VGH habe das Verfahren mit Beschluss vom 11. Februar nun auch formal beendet. Zugleich wurde den Kommunen Hanau, Hainburg und Alzenau noch eine Erstattung von Teilen der Kosten zugesprochen. Über die Höhe der Kosten müsse noch entschieden werden.

Die drei Kommunen hatten jahrelang gegen die umstrittene Kraftwerkserweiterung geklagt. Ende 2012 hatte Eon seine Pläne für den Bau eines mehr als 1,2 Milliarden Euro kostenden Kohleblocks aufgegeben./jpe/DP/he

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Quelle: dpa-AFX