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Entwicklungsministerium plädiert für mehr Klimaschutz-Hilfen

Bodenerosion aufgrund von Dürre (Symbolbild).
Bodenerosion aufgrund von Dürre (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesentwicklungsministerium plädiert für einen Ausbau des Klimaschutzes in den Entwicklungs- und Schwellenländern. "Wir haben das nötige Wissen, das technische Know-how diese Herausforderungen zu bewältigen. Notwendig ist eine entschlossene globale Anstrengung", teilte das Ministerium am Mittwoch in Berlin zur Veröffentlichung des 16. entwicklungspolitischen Berichts der Bundesregierung mit. Ob globale Aufgaben wie das Flüchtlings- oder das Klimaproblem gemeistert werden könnten, entscheide sich maßgeblich in Entwicklungs- und Schwellenländern.

"Die Begrenzung des Klimawandels, eine gerechte Globalisierung, die Sicherung der Welternährung, der Schutz globaler Güter wie Wasser und Wälder, die Bekämpfung von Pandemien; das alles sind Überlebensfragen der Menschheit. Es sind auch die zentralen Zukunftsaufgaben der deutschen Entwicklungspolitik", so das Ministerium. Millionen Menschen hätten durch den Klimawandel bereits ihre Lebensgrundlagen verloren. "Wenn wir nicht konsequent global gegensteuern, könnten daraus 140 Millionen Klimaflüchtlinge in den nächsten 30 Jahren werden", hieß es weiter. Entwicklungspolitik müsse stärker als Investition in die eigene Zukunft verstanden werden./cn/DP/eas

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Quelle: dpa-AFX