Ad hoc-Mitteilungen

EnBW kämpft mit der Energiewende

Der Überschuss des deutschen Energieriesen EnBW ist in den ersten neun Geschäftsmonaten dieses Jahres geschmolzen. Einen Gewinnrückgang hatte der Konzern bereits erwartet.

Dem drittgrößten deutschen Energiekonzern EnBW brechen wegen der gefallenen Strom-Großhandelspreise die Gewinne weg. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres schmolz der Überschuss um fast 60 Prozent auf rund 234 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Erlöse habe der Versorger dabei sogar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro steigern können. Wegen der niedrigeren Großhandelspreise werde der Konzern aber auch im Gesamtjahr in der Stromerzeugung ein deutlich geringeres Ergebnis einfahren. Das Geschäft mit den Stromnetzen laufe zwar besser, könne die Einbußen aber nicht wettmachen.

Die Karlsruher bekräftigten ihre Prognose, wonach im Gesamtjahr das um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um fünf bis zehn Prozent unter dem Vorjahr liegen wird. Der seit einem Jahr amtierende EnBW-Chef Frank Mastiaux will den atom- und kohlelastigen Konzern stärker auf das Geschäft mit Ökostrom ausrichten.

Er setzt zudem den Rotstift an und kommt dabei offenbar schneller voran als ursprünglich geplant. „Die für 2015 angestrebte Kostenentlastung von 750 Millionen Euro werden wir bereits 2014 und damit ein Jahr früher erreichen”, erklärte sein Finanzchef Thomas Kusterer am Dienstag. Die Aktie gab dennoch um zeitweise mehr als vier Prozent auf 28,75 Euro nach.

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Quelle: Handelsblatt