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Draghi weist Kritik im Monte-Paschi-Skandal zurück

Der EZB-Präsident geriet wegen des Skandals um die Bank Monte dei Paschi in die Kritik. Doch Draghi wehrt alle Vorwürfe ab. Als früherer Oberaufseher über Italiens Banken, habe er alles getan, was er konnte.

EZB-Präsident Mario Draghi wehrt sich im Skandal um Monte dei Paschi gegen Kritik an seiner Amtsführung als früherer Oberaufseher über Italiens Banken. "Die Banca d'Italia hat alles getan, was sie tun sollte", sagte Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Er konterte damit erstmals öffentlich Vorwürfe, die italienische Notenbank und die bei ihr angesiedelte Aufsicht habe unter seiner Führung nicht rechtzeitig und kraftvoll genug auf Missstände bei Monte dei Paschi reagiert.

Die toskanische Traditionsbank hat sich mit riskanten Derivate-Geschäften verhoben. Mit Blick auf die für Anfang kommenden Jahres geplante Übernahme der Aufsicht über die wichtigsten Banken der Euro-Zone durch die EZB und den Fall Monte dei Paschi erklärte Draghi, er sehe "keinen Zusammenhang".

Der Skandal um Monte dei Paschi, bei dem es auch um mutmaßliche Schmiergeldzahlungen beim Erwerb einer Regionalbank geht, ist in Italien kurz vor den Wahlen zu einem Politikum geworden. Ins Zentrum rückte dabei insbesondere das Verhalten der Notenbank.

Draghi war bis zu seinem Wechsel nach Frankfurt im Herbst 2011 Chef der Zentralbank und damit auch für die Aufsicht von Monte dei Paschi zuständig. Die Bank erklärte, die Verluste aus den Derivate-Transaktionen würden sich auf etwa 730 Millionen Euro belaufen - etwas mehr als bislang erwartet. Diese Summe solle aber nun nicht mehr überschritten werden.

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Quelle: Handelsblatt