Ad hoc-Mitteilungen

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 28.02.2013 - 15.15 Uhr

Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

ROUNDUP2: Telekom kommt in ihren Kernmärkten kaum voran - Aktie sinkt

BONN - Die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) tritt auf der Stelle. In den beiden wichtigsten Märkten Deutschland und USA muss sie viel Geld ausgeben, um Kunden zu gewinnen und zu halten. Neben Milliardeninvestitionen in die Netze stecken die Bonner hohe Summen in Werbung, Gerätesubventionen und Geschenke. Bisher vergeblich: In den USA laufen die Vertragskunden weiter davon und im Heimatmarkt schrumpft der mobile Serviceumsatz. Ein fatales Zeichen, denn bei der Konkurrenz sieht es teilweise erheblich besser aus.

ROUNDUP 2: Neuer Hochtief-Chef stutzt Europageschäft - Aktie unter Druck

DÜSSELDORF/ESSEN - Der größte deutsche Baukonzern Hochtief (Hochtief Aktie) will sich von großen Teilen seines zuletzt wenig rentablen Europageschäfts trennen. Gut drei Monate nach seinem Amtsantritt kündigte der spanische Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes am Donnerstag den Verkauf der kompletten Servicesparte in Europa an. Derzeit zählt Hochtief in dem Bereich 5679 Mitarbeiter, davon einen Großteil in Deutschland. Von weltweit rund 80 000 Hochtief-Mitarbeitern sind derzeit nur noch etwa 10 000 im Inland beschäftigt.

Stada will nach kräftigem Gewinnanstieg mehr Dividende zahlen

BAD VILBEL - Der Bad Vilbeler Arzneimittelhersteller Stada will nach einem kräftigen Gewinnanstieg im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich mehr Dividende zahlen. Unter dem Strich sei der Konzerngewinn auf 86,5 Millionen Euro gestiegen, teilte der Ratiopharm-Konkurrent am Donnerstag bei Vorlage vorläufiger Zahlen mit. Im Vorjahr war der Überschuss wegen Schwierigkeiten auf dem deutschen und dem wichtigen serbischen Markt noch um rund 68 Prozent auf 22 Millionen Euro eingebrochen.

ROUNDUP 2: Bayer (Bayer Aktie) trotz Gewinnrückgang 2012 zuversichtlich - Aktie auf Rekordhoch

LEVERKUSEN - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer blickt trotz eines Gewinnrückgangs im vergangenen Jahr zuversichtlich in die Zukunft. "Wir erwarten für 2013 und darüber hinaus eine Fortsetzung des Rekordkurses", sagte Konzernchef Marijn Dekkers am Donnerstag in Leverkusen. Er sei ungeachtet der Stagnationstendenzen in Europa "sehr zuversichtlich". Im vergangenen Jahr sorgten hohe Belastungen für einen leichten Gewinnrückgang um ein Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Grund waren hohe Rückstellungen für Rechtsfälle im Zusammenhang mit der Verhütungspille Yasmin/Yaz sowie Kosten für den Konzernumbau. Die Sonderlasten verdoppelten sich 2012 mit gut 1,7 Milliarden Euro fast.

ROUNDUP: Telefonica (Telefonica Aktie) erleidet Gewinneinbruch - 2013 Besserung in Sicht

MADRID - Die Abwertung der venezolanischen Währung und sowie hohe Abschreibungen haben dem spanischen Telefonkonzern Telefonica 2012 einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im vergangenen Jahr sank der Überschuss um gut 27 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro, wie Telefonica am Donnerstag mitteilte. Allerdings konnte die größte spanische Telefongesellschaft im operativen Geschäft die Erwartungen der meisten Analysten übertreffen. Grund dafür waren Zuwächse in Lateinamerika. Durch ihr starkes Standbein in dieser Region konnte die Telefongesellschaft die Schwäche auf dem Heimatmarkt mehr als wettmachen.

ROUNDUP: Maschinenbau startet verhalten ins Jahr - Inlandsgeschäft schwächelt

FRANKFURT - Ein kräftiger Rückgang der Bestellungen aus dem Inland hat den deutschen Maschinenbauern einen verhaltenen Start ins Jahr beschert. Im Januar lag der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau real um zwei Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das Inlandsgeschäft sank um sieben Prozent, die Auslandsorders stiegen leicht um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich ergibt sich vom November 2012 bis Januar 2013 eine Stagnation im Vorjahresvergleich. "Ich denke, das charakterisiert auch gut die aktuelle Situation im Maschinenbau: Nicht gut, aber auch nicht schlecht", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Infineon (Infineon Aktie) will in China bis 2016 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz machen

MÜNCHEN - Der Halbleiterhersteller Infineon will in den kommenden Jahren seinen Konkurrenten im Ausland Marktanteile abnehmen. Als Beispielmärkte nannte Vorstandschef Reinhard Ploss am Donnerstag vor der Hauptversammlung in München die USA, Japan und die Region Asien. Der US-Automobilmarkt sei nach wie vor einer der größten der Welt und wachse wieder kräftig. "Hier wollen wir unseren Marktanteil von vier Prozent im Jahr 2011 auf rund acht Prozent im Jahr 2016 verdoppeln." Infineon ist laut eigenen Angaben der weltweit zweitgrößte Hersteller von Autochips.

ROUNDUP: Aixtron hofft nach roten Zahlen auf Besserung - Aktie startet durch

AACHEN - Der einstige TecDax-Star Aixtron sieht nach einem katastrophalen Jahr 2012 erste, zaghafte Anzeichen von Besserung. Auch wenn sich der Spezialmaschinenbauer nach einem dicken Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Prognose zutraut, springen die Anleger auf die ersten vorsichtigen Äußerungen an und schicken die Aktie an die TecDax-Spitze. Aixtron-Papiere legten am Vormittag um knapp 8 Prozent zu, während der TecDax etwas über ein Prozent im Plus lag. Am Markt wurde dies mit wachsendem Optimismus erklärt, dass ein Tiefpunkt erreicht sein könnte.

GDF Suez erleidet Gewinneinbruch - Milliardenabschreibung und operative Probleme

PARIS - Die Krise im eigenen Land und in Südeuropa hat den französischen Versorger GDF Suez im vergangenen Jahr voll getroffen. Zudem wirkt sich der stärker werdende Wettbewerb im Energiesektor aus. Im Schlussquartal mussten die Franzosen zwei Milliarden Euro auf Unternehmenswerte abschreiben. Neben den operativen Problemen führte dies zu einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr. Der Überschuss sank um 61 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Der Gewinn fiel damit wegen der Abschreibung niedriger aus als von Experten erwartet.

Europäischer Nutzfahrzeugmarkt weiter auf Talfahrt

BRÜSSEL - Die Talfahrt am europäischen Nutzfahrzeugmarkt setzt sich weiter fort. Nachdem die Neuzulassungen bereits 2012 rückläufig waren, zeigte sich auch im Januar keine Besserung. Die Zahl der zugelassenen Nutzfahrzeuge in der Europäischen Union sank zum Jahresauftakt um 10,6 Prozent auf 126.110, wie der europäische Branchenverband Acea am Donnerstag mitteilte.

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Quelle: dpa-AFX