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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Freundlich erwartet

Mann mit Tablet (Symbolbild).
Mann mit Tablet (Symbolbild). © metamorworks / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © metamorworks / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH ERWARTET - Vor dem Arbeitsmarktbericht aus den USA wird der deutsche Aktienmarkt am Freitag freundlich erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,23 Prozent höher bei 7.794 Punkten. Im bisherigen Wochenverlauf konsolidierte der Leitindex und bröckelte bisher rund ein Prozent ab. Der etwas enttäuschende Einkaufsmanagerindex aus China drücke am Morgen auf die eigentlich verbesserte Stimmung, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Er zeige wie fragil die aktuelle Erholung in dem Land noch ist. Dennoch würden die Börsen zunächst von einer leicht positiven Vorgabe gestützt: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,26 Prozent seit dem Xetra-Schluss. Vor den am Nachmittag erwarteten Beschäftigungsdaten aus den USA dürften Anleger aber vorsichtig agieren. Volkswirte rechnen mit 165.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft und einer unveränderten Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent.

USA: - LEICHTER - Die Aktien an der Wall Street haben zum Monatsende überwiegend leicht im Minus geendet. Die enttäuschenden Quartalsberichte einiger Unternehmen hätten den Marktakteuren einen willkommenen Grund geliefert, Gewinne mitzunehmen, sagte ein Aktienanalyst und verwies auf den guten Start ins neue Jahr. Im Januar summierten sich die Gewinne des Dow Jones Industrial Average auf 5,8 Prozent, verglichen mit einem Dezember-Plus von lediglich 0,6 Prozent. Dies war gleichzeitig der höchste Dow-Anstieg in einem Januar seit 1994. Die am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus: Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe waren überraschend stark gestiegen. In der Vorwoche hatten sie noch den niedrigsten Stand seit fünf Jahren erreicht. Die Einkommen der US-Verbraucher hatten im Schlussquartal 2012 so stark zugelegt wie seit neun Jahren nicht mehr. Die Konsumausgaben waren jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in der Region Chicago im Januar hatte sich unerwartet deutlich verbessert.

ASIEN: - MÄRKTE DREHEN ÜBERWIEGEND INS PLUS - Die Aktienmärkte Asiens haben sich zum Wochenschluss zunächst uneinheitlich entwickelt. Zuletzt notierten sie dann aber überwiegend im Plus. Während Quartalszahlen und ein erneut schwächerer Yen die Börse in Tokio stützten, sorgten die jüngsten Konjunkturdaten aus China am dortigen Markt für eine gewisse Zurückhaltung.

^ DAX 7.776,05 -0,45% XDAX 7.774,70 -0,24% EuroSTOXX 50 2.702,98 -1,07% Stoxx50 2.641,26 -0,54%

DJIA 13.860,58 -0,36% S&P 500 1.498,11 -0,26% NASDAQ 100 2.731,53 -0,26%

Nikkei 11.191,34 +0,47% °


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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - WENIG BEWEGUNG ERWARTET - Laut Experten dürften Bundesanleihen am Freitag vor der Veröffentlichung der am Markt stark beachteten US-Arbeitsmarktdaten wenig verändert starten. "Wir erwarten heute im Kern eine Seitwärtsbewegung", sagte Anleihen-Experte Jan Bottermann von der National-Bank in Essen mit Blick auf den Handelsauftakt. Am Nachmittag könnte allerdings Bewegung in den Rentenmarkt kommen. Experten erwarten einen deutlichen Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten in den USA. Eine positive Überraschung vom amerikanischen Rentenmarkt dürfte die Kurse deutscher Staatsanleihen unter Verkaufsdruck setzten. Außerdem könnte auch der ISM-Indikator für die Stimmung amerikanischer Einkaufsmanager für Bewegung bei Bundesanleihen sorgen.

^ Bund-Future 141,81 0,07% T-Note-Future 131,08 -0,13% T-Bond-Future 143,06 -0,28% °

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,36 US-DOLLAR - Der Euro ist am Freitag im asiatischen Handel gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Stand seit 14Monate gestiegen. Der Markt warte gespannt auf die anstehenden Einkaufsmanagerindizes, hieß es. Zudem stehen am Mitag die moatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA an. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3624 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3550 (Mittwoch: 1,3541) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7380 (0,7385) Euro. Hoffnungen auf weitere fiskalpolitische Lockerungen haben den Yen gegenüber dem Dollar weiter fallen lassen.

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3621 +0,31% USD/Yen 92,16 +0,55% Euro/Yen 125,57 +0,90% °

ROHÖL - PREISE LEGEN ETWAS ZU - Die Ölpreise haben am Freitag vor der Veröffentlichung der am Markt stark beachteten US-Arbeitsmarktdaten leicht zugelegt. Ein kräftiger Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten wäre ein Hinweis, dass die größte Volkswirtschaft der Welt stärker in Schwung kommt, hieß es von Händlern. Das dürfte den Ölpreisen weiteren Auftrieb geben. Außerdem sorgen Konjunkturdaten aus China für Kauflaune am Ölmarkt. Neue Daten zur Stimmung von Einkaufsmanagern deuten darauf hin, dass die Industrie der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wächst.

Brent 115,78 +0,23 USD (7:15 Uhr)


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/rum

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Quelle: dpa-AFX