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Digitaler Versicherer Element sammelt 23 Millionen Euro ein

Über mangelndes Interesse an ihren Beteiligungsgesellschaften kann sich die Fintech-Plattform Finleap nicht beklagen. Ihr Venture Element nimmt jetzt auch Auslandsmärkte ins Visier.

Der digitale Versicherer Element Insurance hat sich Kapital von Investoren in Höhe von 23 Millionen Euro gesichert. Dazu beigetragen haben die Gründungsinvestoren Finleap und Signal Iduna. Neu an Bord ist die Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital, der spanische Insurtech Investor Alma Mundi Ventures und die japanischen Unternehmen SBI Investment und SBI Insurance. Im Zuge der Kapitalrunde hält Finleap jetzt nur noch einen Minderheitsanteil.

Mit dem Kapital sollen die Technologieplattform ausgebaut und Auslandsmärkte ins Visier genommen werden, so der Generalbevollmächtigte Christian Macht.

Für den privaten Kunden ist das Unternehmen Element, das über eine Versicherungslizenz der Bafin verfügt, nicht wahrnehmbar. Element wendet sich an Versicherer und an Unternehmen, die ihre Versicherungsangebote ergänzen oder in ihre Dienstleistungen integrieren wollen. Sich selbst sieht Element als „White-Label-Produktfabrik“.

„Wir haben uns erfolgreich als Zulieferer von digitalen Versicherungsprodukten etabliert“, glaubt Macht. Mit 15 Partnern hat Element bereits neue Produkte kreiert. Dazu gehört beispielsweise eine Flugverspätungs-Versicherung für Fairplane, dem Portal für Fluggastrechte. Ein Vorteil Elements sei es, innovative Policen auf spezielle Zielgruppen zuzuschneiden.

Erst vor wenigen Tagen stieg das große chinesische Versicherungsunternehmen Ping An mit 41 Millionen Euro bei der Plattform Finleap selbst ein. Im März 2018 sicherte sich die Finleap-Gesellschaft Solarisbank, die über eine Banklizenz verfügt, Kapital in Höhe von rund 57 Millionen Euro.

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Quelle: Handelsblatt