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Die Welt am Rande eines Währungskrieg

Die Notenbanken in den USA, Japan und Großbritannien treiben den Wechselkurs des Euro in die Höhe. Frankreich ruft nach der EZB.

In den vergangenen Wochen war es verdächtig ruhig um den Euro geworden. Doch jetzt ist die Gemeinschaftswährung zurück in den Schlagzeilen. Allerdings anders, als sich mancher das vor Monaten vorgestellt hat. Statt an Wert zu verlieren, erlebt der Euro eine Renaissance an den Devisenmärkten. Seit Juli vergangenen Jahres hat die Gemeinschaftswährung knapp 13 Prozent gegenüber dem US-Dollar aufgewertet. Gegenüber dem Pfund lag das Plus bei elf Prozent, zum Yen sogar bei 33 Prozent. Der unerwartete Höhenflug der Gemeinschaftswährung hat in siechen Volkswirtschaften wie Frankreich die Alarmglocken schrillen lassen. Der Euro müsse vor "irrationalen Bewegungen" geschützt werden, warnte Regierungschef François Hollande vergangene Woche. Die Währungsunion benötige eine aktive Wechselkurspolitik, sonst drohe sie "bei einem Wechselkurs zu enden, der nicht dem wirklichen Zustand der Volkswirtschaft entspricht".

Doch was heißt "wirklicher Zustand der Volkswirtschaft"? Fakt ist: Die Währungsunion ist ein heterogener Haufen von Ländern, die jeweils unterschiedliche Wechselkurse benötigen. Berechnungen der US-Bank Morgan Stanley zeigen, dass für Deutschland der faire Euro-Kurs derzeit bei 1,53 Dollar, für Griechenland bei 1,07 Dollar (Dollarkurs) und für Frankreich bei 1,23 Dollar liegt. Für Frankreich ist der Euro zu stark, weil das Land es versäumt hat, seine Kosten unter Kontrolle zu bringen, und daher kontinuierlich Weltmarktanteile verliert.

Anleihenkäufe treiben Euro-Kurs in die Höhe

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