Ad hoc-Mitteilungen

Die Überlebensstrategie für Galeria Kaufhof

Lovro Mandac steuert seit fast 20 Jahren den Kölner Kaufhauskonzern und kämpft gegen den ewigen Konkurrenten Karstadt. Welche Pläne er verfolgt und wie das Warenhaus seiner Meinung nach überleben wird.

Lovro Mandac steht an einem Bistrotisch auf der Dachterrasse des Rheinloft Cologne. Vor dem Kaufhof-Chef liegt das Manuskript der Rede, die er gleich halten soll. „Die Bedeutung des Einzelhandels in Deutschland“ ist das Papier überschrieben. Mandacs Blick schweift weit über den Rhein: vom blau illuminierten Musical Dome hin zum früheren Lufthansa-Haus am anderen Ufer, an dessen Fassade inzwischen der Schriftzug „Görg“ leuchtet. Die Kanzlei führte einst den Kaufhof-Rivalen Karstadt durch das Insolvenzverfahren. Mandac nippt noch einmal an seinem Glas Weißwein und bahnt sich dann den Weg durch die Gästeschar: Showtime.

Nach ein paar Minuten hat sich der Kaufhof-Chef auf Betriebstemperatur geredet, legt das staatstragende Manuskript zur Seite und wettert gegen Politiker, die ihre Innenstädte veröden lassen, und gegen Kirchenobere, die von der Sonntagsöffnung seiner Läden partout nichts wissen wollen.

Köln, Kaufhof, Kirche – die rund 200 Gäste, die zur Eröffnung des Veranstaltungsorts gekommen sind, quittieren den Dreiklang mit höflichem Applaus, auch wenn ihnen die Thesen bekannt vorkommen dürften. Ein echter Mandac eben.

Halb ehrfurchtsvoll, halb spöttisch wird der Kaufhof-Regent in der Handelszunft „der ewige Mandac“ genannt. Seit 1994 dirigiert er das Kölner Unternehmen, hat fünf Vorstandschefs beim Kaufhof-Mutterkonzern Metro (Metro Aktie) kommen und vier wieder gehen sehen. Unzählige Male wurde über Mandacs bevorstehenden Abgang von der Kaufhof-Spitze spekuliert – am Ende blieb er stets der Chef des Warenhausriesen.

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