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Die Stunde der Wahrheit schlägt

Am Samstag ist es soweit: Die EZB gibt Stresstest-Ergebnisse für die griechischen Banken bekannt. Bei der Rekapitalisierung steht die Athener Regierung zwar unter großem Zeitdruck. Doch es ist nicht alles hoffnungslos.

Wie viel frisches Kapital brauchen die angeschlagenen griechischen Banken? Die Antwort auf diese Frage gibt am Samstag die Europäische Zentralbank (EZB). Am Samstagvormittag legt sie in Frankfurt die Ergebnisse des jüngsten Stresstests vor, dem sich die vier systemrelevanten Geldinstitute – Piraeus Bank, Eurobank, National Bank of Greece und Alpha Bank – unterziehen mussten. Für die Rekapitalisierung der Hellas-Banken sind Gelder aus dem dritten Griechenland-Rettungspaket vorgesehen. Aber auch private Investoren sollen beteiligt werden.

Für die Finanzspritze bleibt nicht viel Zeit: Sie muss vor dem Jahresende verabreicht werden. Sonst geht es Bankkunden an den Kragen: Vom nächsten Jahr an müssen unversicherte Einlagen von über 100.000 Euro zur Bankensanierung herangezogen werden. So sieht es eine europäische Richtlinie vor, die am 1. Januar in Kraft tritt. Das könnte viele Sparer treffen und zahllose Kleinunternehmen in die Pleite treiben. Auf die Eilbedürftigkeit wies auch EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis diese Woche bei einem Besuch in Athen hin: „Wir sind uns einig, dass die Rekapitalisierung bis zum Jahresende abgeschlossen sein muss“, sagte Dombrovskis nach einem Treffen mit dem griechischen Zentralbankchef Giannis Stournaras. Aber es wird ein Rennen mit der Zeit. Denn die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras ist mit der notwendigen Gesetzgebung im Rückstand.

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Quelle: Handelsblatt