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"Die Strategie muss sein: weg vom Öl"

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, glaubt fest an die Zukunft des Elektroautos und dass die deutschen Autohersteller die strengen CO2-Grenzwerte schaffen.

WirtschaftsWoche: Herr Wissmann, die deutsche Autoindustrie fährt derzeit von einem Rekord zum anderen, steht besser da denn ja. Ist also alles eitel Sonnenschein?

Wissmann: Nicht alles. Ich habe durchaus Sorgen  zwei, um genau zu sein.

Nämlich?

Dass wir übersehen, welcher Graben sich bei den Leistungsfähigkeiten einiger Volkswirtschaften in Europa auftut. Da muss man sich nur einmal den Industrieanteil an der Bruttowertschöpfung ansehen: Der ist in Frankreich mit 13 Prozent nur noch halb so hoch wie bei uns. Ein Grund ist der dortige Anstieg der Lohnstückkosten in den letzten Jahren. Viele Leute verstehen offenbar nicht, dass die Euro-Zone nur Bestand haben kann, wenn es gelingt, zu einer Re-Industrialisierung in bestimmten Regionen der Union zu kommen.

Und Ihre zweite Sorge?

So mancher in Deutschland glaubt, unsere Erfolgsgeschichte sei ein Naturgesetz und werde ewig so weitergehen. Dabei müssen wir den Weg der strukturellen Erneuerung fortsetzen. Wir sollten über all den Debatten über Gerechtigkeit, die derzeit geführt werden, unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht aus den Augen verlieren. Seit Ende der Achtzigerjahre haben wir lange diskutiert, wie man Deutschland wieder wettbewerbsfähiger machen könnte. Noch vor acht Jahren hatten wir 5,2 Millionen Arbeitslose  und heute diskutieren wir überwiegend Verteilungsfragen. Das halte ich für wirklich riskant.

Im Bundestagswahlkampf wird diese Diskussion eher noch zunehmen, allein der steigenden Energiepreise wegen.

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