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Devisen: Euro weiter unter Druck

Verschiedene Währungen.
Verschiedene Währungen. © alfexe / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © alfexe / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag im New Yorker Handel weiter gesunken. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung noch 1,3056 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3129 (Mittwoch: 1,3097) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt.

Marktkenner begründeten den schwächeren Euro unter anderem mit der rückläufigen Inflation, die die EZB zu weiteren Zinssenkungen veranlassen könnte. Die jährliche Teuerungsrate fiel im Januar von 2,2 Prozent auf 2,0 Prozent, wie die Notenbank mitteilte. Die EZB peilt ein Ziel von knapp zwei Prozent an und geht von weiter sinkenden Preisen aus. Zudem drohen sich die Niederlande zum nächsten Problemfall im Euroraum zu entwickeln. Das Haushaltsdefizit wird auch 2014 wieder über drei Prozent liegen, wie aus jüngsten Prognosen des zentralen Wirtschaftsinstituts CPB hervorgeht. Gerüchten aus dem Handel zufolge steht das Land zudem vor einer Bonitätsabstufung durch eine der großen Ratingagenturen./mis/enl

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Quelle: dpa-AFX