Ad hoc-Mitteilungen

Deutschland: Preisrückgang bei Produzenten setzt sich fort

Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Flagge der Bundesrepublik Deutschland. pixabay.com pixabay.com

WIESBADEN (dpa-AFX) - In Deutschland setzt sich der Trend sinkender Preise auf Produzentenebene fort. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch lagen die Erzeugerpreise im Oktober 0,7 Prozent tiefer als im Vorjahr. Damit ist das Preisniveau zum dritten Mal in Folge gesunken. Verglichen mit dem September dieses Jahres lagen die Preise 0,2 Prozent niedriger. Bankvolkswirte hatten die Entwicklung in der Tendenz erwartet, allerdings fielen die Preisrückgänge etwas stärker als prognostiziert aus.

Nach wie vor spielen die Energiepreise eine große Rolle für die Gesamtentwicklung. Sie gaben im Jahresvergleich deutlich um 1,9 Prozent nach. Klammert man diesen Effekt aus, wären die Erzeugerpreise nicht um 0,7 Prozent, sondern um lediglich 0,2 Prozent gesunken. Für Vorleistungsgüter mussten Unternehmen spürbar weniger als von einem Jahr bezahlen. Verbrauchs- und Gebrauchsgüter waren indes teurer.

Die Erzeugerpreise sind ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der Binnenpreise. Zusammen mit den Einfuhr- und Verbraucherpreisen geben sie einen guten Überblick über das gesamtwirtschaftliche Preisniveau. Den meist stärker beachteten Preisen auf Verbraucherebene laufen sie zeitlich voraus./bgf/fbr

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX