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Deutschland: Inflationsrate sinkt weiter dank niedriger Öl-Preise

Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Flagge der Bundesrepublik Deutschland. pixabay.com pixabay.com

WIESBADEN (dpa-AFX) - In Deutschland hat sich der Preisauftrieb weiter abgeschwächt. Im Oktober seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,2 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Damit wurde eine erste Schätzung von Ende Oktober bestätigt. Der Preisdruck fällt bereits seit drei Monaten vergleichsweise gering aus. Im September hatte die Inflationsrate bei 1,4 Prozent gelegen und im August bei 1,5 Prozent.

Deutlich günstiger als von einem Jahr waren einmal mehr Mineralölprodukte wie Heizöl oder Benzin, die sich im Durchschnitt um 7,0 Prozent verbilligten. Ohne Berücksichtigung der Mineralölpreise hätte die Inflation im Oktober bei 1,7 Prozent gelegen, hieß es weiter in der Mitteilung. Dagegen seien Nahrungsmittel abermals deutlich teurer gewesen. Hier seien die Preise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent gestiegen.

Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ausschlaggebend ist, stieg im Oktober laut Bundesamt um 1,2 Prozent zum Vorjahr - und damit etwas schwächer als die nach der ersten Schätzung gemeldeten 1,3 Prozent. Die EZB peilt bei ihrer Geldpolitik eine Inflationsrate von knapp 2,0 Prozent an.

Im Monatsvergleich sank der HVPI im Oktober um 0,3 Prozent. Auch hier korrigierten die Statistiker ihre erste Schätzung um 0,1 Prozentpunkte nach unten./jkr/fbr

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Quelle: dpa-AFX