Ad hoc-Mitteilungen

Deutsche wollen Geld ausgeben

Die Verbraucher sind optimistisch: Sie gehen davon aus, dass sich die Konjunktur nicht weiter abkühlen wird, teilte das Marktforschungsinstitut GfK nach einer Umfrage mit. Das hebt auch die Stimmung in den Chefetagen.

Die Verbraucher in Deutschland blicken angesichts der besseren Konjunkturaussichten optimistisch in die Zukunft. Das Konsumklima dürfte sich auch im März aufhellen, teilte das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch in Nürnberg mit. Der entsprechende Indikator sei bei der Umfrage im Februar zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Im Sog der zuversichtlicheren Konjunkturerwartungen wuchs auch erneut die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen. Die Einkommensaussichten hingegen büßten einen Teil ihres starken Zugewinns aus dem Vormonat wieder ein. Insgesamt gesehen setzt sich der Aufwärtstrend des Konsumklimas fort, betonte die GfK und prognostizierte für März einen Anstieg des Gesamtindikators um 0,1 Zähler auf 5,9 Punkte.

Die GfK rechnet mit einem Anstieg des privaten Verbrauchs um ein Prozent, die Wirtschaftsleistung insgesamt dürfte mit 0,8 Prozent weniger stark zulegen. Damit dürfte der Konsum einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Konjunkturentwicklung leisten, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Ein Unsicherheitsfaktor bleibe jedoch die Schuldenkrise in Europa, die sich nach der Protestwahl in Italien wieder verschärfen könnte. Negative Auswirkungen auf die Verbraucherstimmung sind nicht ausgeschlossen, sagte Bürkl. Auswirkungen könnten sich im Konsumklima für April zeigen.

Zuletzt signalisierten aber auch andere Frühindikatoren eine Konjunkturbelebung. So hellte sich die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen im Februar den vierten Monat in Folge auf und ist nun so gut wie seit zehn Monaten nicht mehr. Es sehe so aus, als ob ein Wendepunkt bei den Konjunkturaussichten erreicht sei, sagte Bürkl. Das Barometer stieg im Februar um 8,8 Punkte auf minus 2,5 Zähler.

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Quelle: Handelsblatt