Ad hoc-Mitteilungen

Dax tritt auf der Stelle

Die Anleger halten bis zum Mittag weiter die Füße still. Nach den jüngsten Kursanstiegen warten Börsianer auf neue Impulse. Diese könnten am Nachmittag aus den USA kommen. Für Gesprächsstoff sorgt Thyssen-Krupp.

Die Anleger am europäischen Aktienmarkt haben sich am Mittwoch bedeckt gehalten. Weder der Dax noch der Euro Stoxx 50 kamen von der Stelle und notierten am späten Vormittag mit 9190 und 3049 Punkten nahezu unverändert.

„Da will im Moment niemand wirklich etwas machen: Wer den Kursanstieg der letzten Wochen mitgemacht hat, hält die Füße still, und wer ihn verpasst hat, wartet auf niedrigere Kurse", fasste ein Händler zusammen. Neue Impulse könnten die am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten bringen - darunter der Einzelhandelsumsatz für Oktober.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Thyssen-Krupp im Fokus: Nach einer freundlichen Eröffnung drehten die Titel ins Minus und verloren in der Spitze drei Prozent auf 18,83 Euro. Händler zeigten sich enttäuscht davon, dass Thyssen-Krupp offenbar nur das Werk in den USA losschlagen kann, das als lukrativer als das brasilianische gilt. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, Thyssen-Krupp befinde sich in exklusiven Verhandlungen für einen Verkauf des US-Stahlwerkes. Thyssen-Krupp versucht seit eineinhalb Jahren, beide amerikanischen Fabriken abzustoßen. Laut Insidern strebt der Konzern auch eine Kapitalerhöhung an und hat die Banken aufgefordert, ihre Konditionen für eine zehnprozentige Aufstockung vorzulegen.

„Zum einen schwebt eine Kapitalerhöhung über dem Kurs, zum anderen ist der Verkauf des US-Werkes nicht in trockenen Tüchern und weniger, als sie sich eigentlich vorgenommen hatten - nämlich beide amerikanischen Werke zu verkaufen", sagte ein Händler. Da die Aktien trotz all der Probleme zuletzt zugelegt hatten, machten einige Kasse. Thyssen-Krupp waren dabei Umsatzspitzenreiter am deutschen Markt. 

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: Handelsblatt