Ad hoc-Mitteilungen

Dax gibt etwas nach

Zum Wochenende verbucht der Dax leichte Verluste. Ungünstige Vorgaben aus den USA und Asien scheinen den Leitindex an diesem Freitag Vormittag mitzuziehen. Händler hatten sich klarere Worte zur US-Geldpolitik gewünscht.

Für den deutschen Leitindex ging es am Vormittag wieder ein bisschen abwärts. Er notierte bei 9021 Punkten, was einen Verlust von 0,14 Prozent bedeutet. In der zweiten Reihe lagen die Indizes im zarten Plus von 0,1 Prozent: Der MDax notierte bei 16.000, der TecDax zählt 1130 Punkte.

An der Wall Street hatten die Börsen Verluste verbucht: Einige Händler werteten das jüngste Statement der US-Notenbank als Hinweis darauf, das die Fed ihr Konjunkturprogramm möglicherweise doch etwas früher als erwartet zurückfahren wird. Der Dow-Jones-Index büßte am Donnerstag 0,5 Prozent ein, der S&P-500 sank um 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite um 0,3 Prozent.

Nachdem der Dax in dieser Handelswoche wieder neue Rekorde verbuchen konnte, sorgte die Ungewissheit über die zukünftige US-Geldpolitik für leichtere Kurse am Feiertagsvormittag. Unternehmensberichte aus Deutschland gibt es heute keine.

Daher blicken die Händler heute vor allem auf Konjunkturdaten, die aus den Staaten und China kommen. Am Nachmittag wird der Einkaufsmanagerindex den Analysten eine Auskunft über die aktuelle Entwicklung geben.

Positive Daten kommen indes aus China. Die Geschäfte der großen Industrieunternehmen liefen im Oktober so gut wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Der offizielle Einkaufsmanagerindex kletterte überraschend deutlich um 0,3 auf 51,4 Punkte, teilte das Statistikamt am Freitag in Peking zu der Umfrage unter vorwiegend großen und staatlichen Betrieben mit.

"Das spricht für eine vorläufige Stabilisierung der Wirtschaft", sagte Ökonom Zhang Liqun von der staatlichen Denkfabrik Development Research Center. "Die Grundlagen für einen Erholung sind aber noch nicht stabil."

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Quelle: Handelsblatt