Ad hoc-Mitteilungen

Dax-Anleger halten sich bedeckt

Der Dax tritt am Vormittag weiter nur auf der Stelle. Auch die Aussicht auf eine Fortsetzung der extrem lockeren Geldpolitik kann für keine Kauflaune sorgen. Für Gesprächsstoff sorgt Thyssen-Krupp.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich bis zum Vormittag weiter bedeckt gehalten. Der Dax notierte zuletzt bei 9190 Punkten nahezu unverändert. Auch der Euro Stoxx 50 kam nicht vom Fleck. Bis zum Vormittag lag der Eurozonen-Index 0,1 Prozent bei 3045 Punkten im Minus. Der Euro trat bei einem Kurs von 1,3530 Dollar (Dollarkurs) ebenfalls nur auf Stelle.

Auch in den USA und Asien sind die Anleger zuletzt vorsichtiger geworden. Die Wall Street schloss am Dienstag mit einem kleinen Minus. In Japan verlor der Nikkei am Mittwoch 0,33 Prozent. Allerdings sorgten die neuen Aussagen der US-Währungshüter für etwas Entspannung an den Finanzmärkten. US-Notenbankchef Ben Bernanke und seine designierte Nachfolgerin Janet Yellen hatten zuletzt eine Fortsetzung der ultralockeren Geldpolitik angekündigt.

In den USA warten die Börsianer heute auf die September-Lagerbestände sowie den Einzelhandelsumsatz und die Verbraucherpreise für den Folgemonat. Die US-Notenbank veröffentlicht das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses von Ende Oktober. Firmendaten liefern Man und Volvo.

Bei den Einzelwerten stand vor allem Thyssen-Krupp im Fokus. Die Aktien des Industrie- und Stahlkonzerns rutschten nach einem freundlichen Auftakt um 1,31 Prozent ab. Zunächst hatte die Nachricht gestützt, dass die Essener wegen „exklusiver Verhandlungen über einen möglichen Verkauf des US-Werks in Calvert/Alamaba“ ihre für diesen Donnerstag geplante Zahlenvorlage auf den 2. Dezember verschieben. Die Gespräche, die laut Thyssen-Krupp den Abschluss eines langfristigen Brammen-Liefervertrags für das Stahlwerk in Brasilien (CSA) beinhalten, deuteten aber darauf hin, dass der Konzern dieses behalten müsse, monierte ein Händler.

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Quelle: Handelsblatt