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Darmstädter Pharmakonzern Merck will Forschung durch Zukäufe stärken

Medikamente in Tablettenform (Symbolbild).
Medikamente in Tablettenform (Symbolbild). © pixabay.com/CC0 © pixabay.com/CC0 www.pixabay.com

DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck will seine Medikamentenforschung durch Zukäufe stärken. Forschungschefin Annalisa Jenkins sagte dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) sie wolle bei Merck ähnlich vorgehen wie bei ihrem früheren Arbeitgeber, dem US-Pharmakonzern Bristol-Myers (Bristol-Myers Aktie) Squibb (BMS). Dieser hat seine Produktpipeline in den vergangenen Jahren mit einer Serie kleiner und mittelgroßer Akquisitionen erneuert. "Eine ähnliche Strategie verfolgen wir auch bei Merck", sagte Jenkins.

Um langfristig erfolgreich zu sein, müsse Merck ab 2018 pro Jahr mindestens einen neuen Wirkstoff oder eine wesentliche Verbesserung oder Zulassungserweiterung auf den Markt bringen. Merck ist in diesem Jahr bereits eine Reihe von neuen Allianzen eingegangen, um die Forschung zu erneuern. Dabei handelt es sich aber um frühe Forschungsprojekte. "Wir brauchen daher auch strategische Transaktionen", räumte Jenkins ein. Stärken will sie vor allem die Pipeline mit Projekten in der Onkologie sowie in den Autoimmunerkrankungen./mne /she/fbr

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Quelle: dpa-AFX