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Dänen kürzen Sozialleistungen und senken Unternehmenssteuern

Euro-Banknoten in einem Portemonnaie (Symbolbild).
Euro-Banknoten in einem Portemonnaie (Symbolbild). pexels.com pexels.com

KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Mit Steuererleichterungen für die Wirtschaft bei gleichzeitiger Kürzung von Sozialleistungen will Dänemarks Regierung die Abwanderung von Arbeitsplätzen bremsen. Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt kündigte dazu am Dienstag in Kopenhagen die Senkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 22 Prozent an. Die Verringerung der Einnahmen für die Staatskasse soll unter anderem mit Kürzungen der Sozialhilfe sowie der Studienförderung ausgeglichen werden.

Thorning-Schmidt sagte zu dem Maßnahmepaket, für ihre Mitte-Links-Regierung habe die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft "absolute Priorität". Dafür müsse die Konkurrenzfähigkeit heimischer Unternehmen gestärkt werden. Nur so sei der Abzug von Arbeitsplätzen in andere Länder zu verhindern.

"Viele Dänen sind verunsichert", sagte sie. "Viele dänische Jobs verschwinden nicht nur nach China und Indien, sondern auch in andere europäische Länder." Einhelliges Lob erhielt die Regierung für ihren "Wachstumsplan" von den Wirtschaftsverbänden sowie der bürgerlichen Opposition im Parlament./tbo/DP/edh

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Quelle: dpa-AFX