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Chance-Risiko-Verhältnis bei Rohstoffen bleibt ausgeglichen

Brüssel (Godmode-Trader.de) - Das inzwischen im Konjunkturzyklus erreichte Stadium und die Marktpsychologie sprechen aus Sicht der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) eher für eine relativ robuste Entwicklung der Rohstoffnotierungen im weiteren Jahresverlauf. „Temporär könnte es aufgrund von neu aufflammenden Wachstumsängsten zwar noch zu Korrekturen kommen“, schreibt Analyst Heinrich Peters im aktuellen Rohstoffreport. „Sie sollten aber nicht Anlass für eine Untergewichtung von Rohstoffen sein, vielmehr eine Möglichkeit für Nachkäufe“.

Der Experte sieht das Chance-Risiko-Verhältnis bei Rohstoffen zumindest ausgeglichen. Rohstoffe zeigten vor dem Hintergrund einer allgemeinen Stimmungsaufhellung in der Wirtschaft tendenziell Stabilisierungsansätze. Die konjunkturellen Frühindikatoren hätten zuletzt Aufschwungsignale gezeigt, preisdämpfende Impulse durch US-Geldpolitik und US-Dollar ließen nach, so Peters. Unsicherheiten durch Handelspolitik und Brexit dürften seiner Einschätzung zudem nach den Höhepunkt überschritten haben. Auf der anderen Seite erscheine die Marktpsychologie im Sinne der Kontraindikation günstig. So seien die Netto-Long-Positionen großer institutioneller Finanzinvestoren bei Rohstoffen Mitte März bis den Bereich des extremen Tiefs von Anfang 2016 gefallen. Die Markttechnik der maßgeblichen Rohstoffindizes wirke hingegen weiterhin robust.

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