Ad hoc-Mitteilungen

Bundesregierung: Neue Zypern-Gespräche frühestens im März

Die deutsche Flagge vor dem Bundestag.
Die deutsche Flagge vor dem Bundestag. pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung rechnet mit neuen Gesprächen über die Finanzprobleme der pleitebedrohten Mittelmeerrepublik Zypern frühestens im März. "Jetzt kommt es darauf an, wie schnell die zyprische Seite gesprächsbereit ist", sagt Martin Kotthaus, der Sprecher des Finanzministeriums, am Montag. Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen hatte der konservative Politiker Nikos Anastasiades 45,5 Prozent erzielt. Er geht als Favorit in die Stichwahl am 24. Februar.

Kotthaus forderte "interessierte Drittstaaten" ausdrücklich zum Dialog über die Finanzlage Zyperns auf. Gemeint ist damit vor allem Russland. Es sei auch sinnvoll, externe Experten prüfen zu lassen, wie weit Zypern die EU-Vorschriften zur Geldwäsche umgesetzt habe. Frühestes das Treffen der Eurogruppe Anfang März könnte sich wieder mit dem Thema beschäftigen.

Vorausgehen müssten aber direkte Gespräche der neuen zyprischen Regierung mit der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank EZB. Die Gefahr, das Zypern bis dahin zahlungsunfähig ist, besteht nach Ansicht des Sprechers nicht. Zypern braucht nach offiziellen Angaben dringend 17,5 Milliarden Euro, um seine Banken und die Staatsfinanzen zu stabilisieren./tl/DP/bgf

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX