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Bundesrat fordert strenge Fracking-Auflagen

Der Bundesrat mit Sitz im Preußischen Herrenhaus in Berlin.
Der Bundesrat mit Sitz im Preußischen Herrenhaus in Berlin. © pixabay.com © pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesrat hat den Bund dazu aufgefordert, strenge Auflagen für die umstrittene Gasgewinnung aus tiefen Gesteinsschichten zu erlassen. Auf Antrag von Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Bremen und Rheinland-Pfalz forderte die Länderkammer am Freitag, den Einsatz umweltgefährdender Substanzen bei der Anwendung der sogenannten Fracking-Technologie abzulehnen, bis die Risiken restlos geklärt sind. Bisher fehlt eine bundesweit einheitliche Regelung für diesen Bereich.

Risiken bestünden besonders in Trinkwasserschutzgebieten, Gebieten für die Gewinnung von Trink- oder Mineralwasser und im Umfeld von Heilquellen. Beim Fracking wird unter Chemikalieneinsatz mit hohem Druck Gestein aufgebrochen, damit Gas entweichen kann. Deutschland könnte Schätzungen zufolge mit den vermuteten Schiefergas-Vorkommen 13 Jahre lang seinen Gasbedarf decken. In den USA hat die Förderung die Energiepreise purzeln lassen. Allerdings gibt es erhebliche Umweltrisiken, weshalb in Deutschland der Widerstand groß ist./ir/DP/stk

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Quelle: dpa-AFX