Ad hoc-Mitteilungen

Brasilien erlebt eine Zwischenflaute

Als Brasilien Anfang des Jahrtausends Wachstumsraten von sechs Prozent erzielte, wurde es zu einem der vier wichtigsten Wachstumsmärkte hochgejazzt. 2012 brach das Wachstum ein. Zeit für eine realistischere Bewertung. 

Die Brasilianer gehören zu den glücklichsten Menschen auf der Erde. Im Consumer Survey der Credit Suisse, einer Untersuchung über das Kaufverhalten in den acht größten Schwellenländern der Welt, schneiden die brasilianischen Konsumenten sogar als die optimistischsten ab. In einer Umfrage äußerten 68 Prozent der Brasilianer die Erwartung, dass sich ihre persönliche finanzielle Lage in den nächsten sechs Monaten verbessert  internationale ein Spitzenwert.

Dabei läuft Brasiliens Wirtschaft derzeit gar nicht so gut, wie die Stimmung im Land verheißt. An den eigenen Ansprüchen gemessen war 2012 sogar ein katastrophales Jahr. Anstatt um vier Prozent, wie von der Regierung zu Jahresbeginn verheißen, wuchs die sechstgrößte Volkswirtschaft der Erde real nur um kümmerliche 1,1 Prozent, schätzen die Ökonomen der HSBC. Pro Kopf und auf Dollarbasis stagnierte die Wirtschaftsleistung sogar

Brasilien: Ein schwächelnder Koloss 

2010

2011

2012

2013

BIP (real)

7,5

2,7

1,1

3,0

Industrieproduktion

10,4

0,3

-2,4

5,3

Reale Veränderung von Wirtschaft und Industrie in ProzentWalker, nicht Runner 

Es überrascht deshalb nicht, dass die Ökonomen der HSBC Bank in einer Untersuchung über die lateinamerikanischen Volkswirtschaften Brasilien zusammen mit Argentinien, Uruguay und Venezuela unter die langsamen atlantischen Spaziergänger (Walker) mit niedrigem Wachstum einordnen, denen die schnellen Läufer (Runner) von der Pazifikküste  das sind Chile, Kolumbien, Mexiko, Panama und Peru  davonzueilen drohen.

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