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Boeings 'Dreamliner' bleibt trotz Lösungsansatz weiter am Boden

Ein Flugzeug am Boden (Symbolbild).
Ein Flugzeug am Boden (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com www.pixabay.com

TOKIO/WASHINGTON (dpa-AFX) - Hoffnungsschimmer für Boeing: Der Flugzeugbauer hat eine mögliche Lösung für die Brandgefahr in seinen "Dreamliner"-Jets vorgelegt. Und dabei soll es sich auch nicht um eine Übergangslösung handeln. Vielmehr solle die Gefahr eines Batteriebrands dauerhaft ausgeschlossen werden, sagte der Chef der Boeing (Boeing Aktie) -Verkehrsflugzeugsparte, Ray Conner, am Donnerstag in Tokio. Dennoch kann Boeing nicht mit einer schnellen Aufhebung des Flugverbots für seinen Vorzeigejet rechnen. In jedem Fall brauche es zuvor ausgiebige Tests, sagte der Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, Michael Huerta.

Viele Details über Boeings Lösung wurden nicht bekannt. Conner zufolge setzt der Hersteller aber weiter auf Akkus des japanischen Herstellers GS Yuasa (Gs Yuasa Aktie). Laut Huerta sieht der Plan umfangreiche Änderungen am Batteriekonzept vor. Derzeit nehmen FAA-Experten Boeings Vorschläge unter die Lupe. Ein FAA-interner Bericht wird für kommende Woche erwartet. Offen ist, ob die Experten die Ansicht von Boeing-Manager Conner teilen, dass der Ansatz jede mögliche Brandursache ausschließt. Conner zufolge sollen die Batterien mit drei Schutzebenen versehen werden. "Wir sehen nichts, was darauf hindeutet, dass wir hier nicht das Richtige tun", sagte der Manager.

Seit Mitte Januar gilt für die 50 bislang ausgelieferten "Dreamliner" in aller Welt ein Flugverbot. Mit dem drastischen Schritt reagierten die Behörden auf einen Brand in einem Flugzeug des Typs am Flughafen Boston. Nach den bisherigen Ermittlungen der US-Sicherheitsbehörde NTSB hatte es in der Batterie einen Kurzschluss gegeben. Bei einer anderen Maschine in Japan hatte eine Batterie in der Luft zu schmoren begonnen, woraufhin der Pilot notlandete. Boeing hat seither die Auslieferung neuer Maschinen des Typs gestoppt, lässt die Produktion aber weiterlaufen./stw/she/fbr

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Quelle: dpa-AFX