Ad hoc-Mitteilungen

Bochumer Betriebsrat will mehr Zeit für Opel-Gespräche

Opel gehört zur Groupe PSA.
Opel gehört zur Groupe PSA. © huettenhoelscher / iStock Editorial / Getty Images Plus © huettenhoelscher / iStock Editorial / Getty Images Plus

BOCHUM (dpa-AFX) - Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel fordert mehr Zeit für die Gespräche über die Zukunft des Autowerks im Ruhrgebiet. "Wir müssen vernünftige Zeit haben, um vernünftige Ergebnisse aushandeln zu können", sagte Einenkel am Donnerstag im WDR-Hörfunk. "Es muss heute keine Entscheidung geben." Dafür gebe es keinen Grund.

Am heutigen Donnerstag läuft die von Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky gesetzte Frist für eine Einigung in den seit Monaten andauernden Verhandlungen mit den Arbeitnehmern aus. Kern der Gespräche ist die Zukunft des Standorts Bochum. Wenn die Gespräche scheitern, will Opel die Autofertigung im Ruhrgebiet schon Ende 2014 auslaufen lassen.

Das Opel-Management habe bis heute nicht begründet, warum das Bochumer Werk geschlossen werden solle, sagte Einenkel. Die Beschäftigten warteten zudem auf Vorschläge für Ersatzarbeitsplätze. "Ich möchte erst einmal sehen, was das Unternehmen mir vorlegt, bevor man darüber spricht, was wir abgeben sollen." Ein Abwicklungskonzept für das Bochumer Werk sei mit der IG Metall, der Politik in Nordrhein-Westfalen und den Beschäftigten nicht zu machen./hff/DP/kja

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX