Ad hoc-Mitteilungen

Bilfinger hinkt beim Ergebnis hinterher

Der Baukonzern Bilfinger erreicht im dritten Quartal nicht das Vorjahresergebnis, kann aber im Verglich zum ersten Halbjahr an Schwung gewinnen. Der Konzern von Roland Koch hatte sich ehrgeizigere Ziele gesetzt.

Der Bau- und Industriedienstleister Bilfinger hat nach einem schwachen ersten Halbjahr an Schwung gewonnen. Leistung und Auftragseingang legten im dritten Quartal zu, wie der Mannheimer Konzern am Dienstag mitteilte. Bilfinger-Chef Roland Koch hält aber unverändert „große Anstrengungen“ für erforderlich, um die gesteckten Ziele für das Geschäftsjahr zu erreichen.

Das Unternehmen bleibt angesichts von Preisdruck und Investitionszurückhaltung der Versorger im Kraftwerksgeschäft auf der Kostenbremse. In den kommenden zwei Jahren sollen weltweit rund 1250 Stellen in der Verwaltung wegfallen, hatte Bilfinger angekündigt.

Die Leistung erhöhte sich im dritten Quartal um ein Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern mitteilte. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) im fortgeführten Geschäft ergab sich ein Plus von drei Prozent auf 107 Millionen Euro. Unterm Strich brach der Gewinn zwar um 16 Prozent auf 48 Millionen Euro ein, vor einem Jahr hatte der Konzern allerdings von hohen Veräußerungsgewinnen profitiert. Der Auftragseingang erhöhte sich mit 10 Prozent auf 2,07 Milliarden Euro deutlich.

Der Konzern unter Leitung des früheren hessischen Ministerpräsidenten Koch, konkretisierte seine Prognose. Danach peilt Bilfinger im Gesamtjahr einen Anstieg des bereinigten Konzernergebnisses aus fortzuführenden Aktivitäten auf mehr als 240 (Vorjahr: 231) Millionen an. Die Leistung soll mit knapp 8,6 Milliarden Euro stabil bleiben. Bisher hatten sich die Mannheimer vage gehalten.

Von Bauaktivitäten trennt sich der Konzern weiterhin. So will Bilfinger sein defizitäres deutsches Straßenbaugeschäft an die Betam GmbH in Frankfurt verkaufen.

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Quelle: Handelsblatt