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Bierhoff: DFB-Präsidium will mit Lufthansa über Verlängerung reden

Die DFB-Zentrale in Frankfurt am Main.
Die DFB-Zentrale in Frankfurt am Main. © TBE / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © TBE / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN/DOHA (dpa-AFX) - Der Deutsche Fußball-Bund will mit der Lufthansa (Lufthansa Aktie) über eine Verlängerung des auslaufenden Sponsoren-Vertrages reden. Das sagte Oliver Bierhoff, der Direktor Nationalmannschaften und Akademie, im Interview der "Welt am Sonntag". Das DFB-Präsidium habe in seiner Sitzung am Freitag festgehalten, dass mit der Lufthansa die Möglichkeit für eine Fortsetzung der Partnerschaft, die im kommenden Jahr ausläuft, abzustimmen sei, sagte der 53 Jahre alte Bierhoff. "Grundsätzlich wollen wir ja langfristige Partnerschaften, allein schon, um über eine rein wirtschaftliche Geschäftsbeziehung hinaus auch Initiativen und Projekte zur Fußball-Entwicklung gemeinsam konzipieren und umzusetzen."

Zuletzt war der DFB dafür kritisiert worden, dass er mit Qatar Airways das Gespräch über eine Partnerschaft gesucht habe. Katar als Gastgeberland der WM 2022 steht wegen der Menschenrechtslage und den Bedingungen für ausländische Arbeiter seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit.

Bierhoff kündigte in dem Interview an, sich weiter für Toleranz und Menschenrechte einzusetzen. "Die Mannschaft steht für ihre Werte ein, eine Haltung ist wichtig, die Spieler sind sich ihrer Vorbildrolle absolut bewusst", sagte Bierhoff. "Es ist richtig, Zeichen zu setzen. Wir sollten aber darauf achten, das nicht inflationär zu betreiben, damit die Botschaften auch gehört werden können und nicht beliebig werden. Eines ist klar: Für Menschenrechte werden wir weiter einstehen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar", meinte der DFB-Direktor./yyzz/DP/he

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Quelle: dpa-AFX